Die Wahrscheinlichkeit, dass Komplikationen auftreten, ist bei allen Methoden sehr gering – dank der hohen Qualitäts- und Hygienestandards bei accuratis. Echte Komplikationen sind extrem selten. Um einen optimalen Heilungsprozess zu gewährleisten, ist es sehr wichtig, dass Sie die Nachuntersuchungen gewissenhaft wahrnehmen und sich genau an den Tropfenplan sowie die Anweisungen halten, die Sie von uns nach der Operation erhalten.

Bei allen Operationen kann gegebenenfalls problemlos eine Nachkorrektur („Feinschliff“) mittels PRK oder LASIK erfolgen.

Bei einer LASIK kann es selten Flap-bedingte Komplikationen geben (Schnittfehler, Fältchen im Flap, Verschieben des Flap, eingeschränktes Wiederanwachsen, Epitheleinwachsung, Reizzustand etc..). Diese Komplikationen sind in der Regel beherrschbar und führen nicht zu dauerhaften Problemen. Die mechanische Festigkeit der Hornhaut ist nach der Operation geringer, so dass es bei dünner Hornhaut in sehr seltenen Fällen zu einer Keratektasie (Vorwölbung der Hornhaut) kommen kann. Auch diese kann behandelt werden. Bei trockenen Augen müssen ggf. verlängert künstliche Tränen angewandt werden. Die Komplikationen liegen insgesamt deutlich unter 1% und damit in der Grössenordnung von Kontaktlinsen-Komplikationen.

Bei der LASEK/PRK wird kein Flap (Deckelchen) in die Hornhaut geschnitten, die Behandlung ist also sehr sicher. Der Heilverlauf nach der Operation allerdings ist weniger komfortabel. Es bestehen für einige Tage naturgemäss stärkeres Fremdkörpergefühl, gereizte Augen und eine herabgesetzte Sehschärfe. Dies sind vorübergehende Erscheinungen. Nach wenigen Wochen wird in der Regel dieselbe Sehqualität wie bei der LASIK erreicht. Bei der LASEK/PRK könnte es bei inadäquat hoher Korrektur bzw. inadäquaten Nachkontrollen zu -meist dezenten- Hornhauttrübungen kommen („Haze“). Dies vermeiden wir durch sorgfältige Auswahl der geeigneten Patienten und durch gewissenhafte Nachkontrollen. Bei diesem Verfahren kann es eher bei höheren Dioptrienwerten zu einer leichten Regression (Sehstärke bleibt nicht stabil) kommen.

Bei der ReLEx smile kann es etwa bei Sogverlust durch das sehr sanfte und schonende Kontaktglas oder durch Präparationsprobleme dazu kommen, dass die Operation in eine herkömmliche femto-LASIK umgewandelt werden muss, entweder sofort oder zweizeitig. Andere Komplikationen sind schwer vorstellbar. Diese Methode gilt daher als die fortschrittlichste, schonendste und sicherste Augenlaserkorrektur. Auch die langfristige Stabilität wird als extrem gut angesehen. Selbst beim „trockenen Auge“ ist die ReLEx smile gut durchzuführen, da die oberflächlichen Hornhautnerven intakt bleiben.

Die allgemeinen Begleiterscheinungen nach einer Augenlaserkorrektur – häufig insbesondere Sehschwankungen, Blendung und Fremdkörpergefühl-, die tatsächlich manchmal auftreten können, sind in der Regel nur kurzfristig, unbedenklich und behandelbar.

Sie können durch eine Augenlaser-Operation nicht erblinden !
Eine Augenlaser-Korrektur verändert in der Grössenordnung von einigen tausendstel Millimetern die Krümmung der Hornhaut zu einer für das jeweilige Auge möglichst idealen Form – und mehr nicht.