Alle Augenlaser-Verfahren gelten als sehr stabil. Waren Ihre Brillenwerte vor der Operation stabil, wird die Sehstärke danach aller Voraussicht nach weiterhin absolut stabil bleiben. Hatte die Kurzsichtigkeit zuletzt noch zugenommen, wird die Stabilität geringer sein und im Laufe der Jahre möglicherweise eine leichte „Regression“ eintreten, d.h. Sie werden evtl. wieder in sehr geringem Ausmass fehlsichtiger werden (niemals wieder in dem Ausmass wie zuvor!).

Das bedeutet einfach ausgedrückt: Verantwortungsvoll durchgeführtes Augenlasern bewirkt weder eine Stabilisierung noch eine Destabilisierung der natürlichen Entwicklung.

Mit zunehmendem Lebensalter gilt das Auge als zunehmend stabiler hinsichtlich der Fehlsichtigkeit.

Die Korrektur der Kurzsichtigkeit und der Hornhautverkrümmung gelingt meist stabiler als die Korrektur der Weitsichtigkeit; Bei Weitsichtigkeit muss eher mit einer Regression gerechnet werden.

Die tieferen Augenlaser-Verfahren gelten als noch stabiler als die oberflächliche PRK/LASEK, insbesondere die ReLEx smile: hier findet sich in den vorliegenden 5-Jahres-Ergebnissen eine überzeugende Stabilität.