FAQ

Im folgenden möchten wir Ihnen eine Übersicht zu den am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Augenlasern liefern.
Bitte zögern Sie nicht, Ihre noch offenen Fragen im direkten Beratungsgespräch zu stellen.

Warum eine Behandlung bei accuratis?

Wir behandeln jeden Patienten persönlich und empfehlen die jeweils individuell ideale Lösung.

Im Grossraum Ulm ist accuratis der einzige Vollanbieter! Das bedeutet, wir bieten ALLE gängigen Augenlaser- oder Linsen-Operationen an und können daher unvoreingenommen beraten.

In Baden-Württemberg waren wir das erste Zentrum, das die ReLEx smile Augenlaser-Methode eingeführt hat und wir verfügen daher über die längste Erfahrung mit der ReLEx smile in der Region!

Die große Anzahl an erfolgreich durchgeführten Operationen und somit die grosse Erfahrung liegt bei Dr. Schmid persönlich und verteilt sich nicht auf viele verschiedene Ärzte verschiedener Zentren. Auch bei den Linsenoperationen werden Sie persönlich von erfahrenen Chirurgen in etablierten Augenarztpraxen behandelt: von Dres. Schmid und Lenz in den AugenAllianz Zentren Dillingen/Donau und von Dr. Schmid in Ulm.

Sämtliche Diagnostikgeräte unserer Praxen sind auf dem technisch modernsten Stand und der Femtosekundenlaser Visumax von Carl Zeiss Meditec ist der weltweit fortschrittlichste Femtosekundenlaser. Nur mit diesem Laser konnte die LASIK minimal invasiv werden: als patentierte ReLEx smile-Methode!

Wer ist für eine Augenlaser-Behandlung geeignet?

Der Patient sollte für alle Verfahren mindestens 19 Jahre alt sein und die Dioptrienwerte müssen seit mindestens 1-2 Jahren ausreichend stabil sein. Während der Schwangerschaft und Stillzeit verbietet sich eine Augenlaser-Korrektur. Wundheilungsstörungen müssen vorher abgeklärt werden. Relevante Erkrankungen der Augen stellen generell eine Kontraindikation für refraktive Eingriffe dar.

Ob eine Behandlung medizinisch sinnvoll ist, entscheiden wir immer im Rahmen der ausführlichen und sorgfältigen individuellen Voruntersuchung. Es kann daher durchaus sein, dass wir von einer Operation abraten. Der erste Eignungs-Check lässt meist schon eine gute Einschätzung über die Sinnhaftigkeit und die Erfolgsaussichten einer Augenlaser-(oder einer anderen refraktiven) Operation zu.

Was kann ich von einer Augenlaser-Korrektur erwarten?

Eine realistische Erwartungshaltung scheint ganz wichtig! Wir führen keine Wunder-Operationen durch, sondern extrem präzise Sehkorrekturen mit den allerneuesten Methoden. Sowohl bei der Voruntersuchung als auch bei der Operation wird nur modernste Technik eingesetzt. Operationsmikroskope und die Augenlasergeräte stammen von Carl Zeiss Meditec, für Präzisionsoptik bekannt. Wir lasern mit einem Femtosekundenlaser der neuesten Generation.

Für mehr als 95% aller Patienten wird nach einer Augenlaser-Operation der Traum vom Leben ohne Brille spontan wahr.

Sie sollten erwarten, dass das Sehen nach einer Augenlaser-Korrektur in den meisten Fällen 100% oder mehr erreichen kann. Sie werden in der Regel keine 0 Dioptrien haben, sondern in einer gewissen Bandbreite liegen (ca. +/- 0,5 Dioptrien werden angestrebt, damit ist ein brillenfreier Alltag möglich). Patienten, bei denen nach der Augenlaser-Korrektur noch eine signifikante Restfehlsichtigkeit besteht, können von dieser i.d.R. durch einen zweiten Eingriff innerhalb des ersten halben Jahres befreit werden. Wir wollen für jeden einzelnen Patienten das bestmögliche Sehvermögen erreichen!

In den seltenen Fällen, bei denen eine Vollkorrektur nicht erreicht werden kann, führt die Behandlung auf jeden Fall zu einer erheblichen Reduzierung der Fehlsichtigkeit.

Bei einem Teil der Patienten kommt es nach einem Augenlaser-Eingriff allerdings tatsächlich zur deutlichen Verbesserung der Sehschärfe im Vergleich zu Brille oder Kontaktlinse.

Müssen meine Brillenwerte stabil sein für eine Augenkorrektur?

Ihre Refraktion (Brillenwerte) sollte sich generell vor einer Behandlung mindestens ein bis zwei Jahre lang nicht um mehr als ca. 0,5 Dioptrien verändert haben. Hier ist zu unterscheiden zwischen tatsächlichen Veränderungen des Auges und einer Änderung der Brillengläser.
Wir führen Augenlaser-Behandlungen in der Regel erst ab einem Alter von 19 Jahren durch. Ab diesem Alter geht man von einer weitgehend stabilen Refraktion aus.

Die Ergebnisse nach einer Augenlaser-Behandlung bleiben generell sehr stabil.

Wieviel Zeit darf zwischen der Voruntersuchung und der Operation liegen?

Nach der Voruntersuchung sollte die Behandlung innerhalb der nächsten sechs Wochen durchgeführt werden.

Wie lange bin ich beruflich und in der Freizeit eingeschränkt?

Bei der LASIK können Sie in der Regel schon am nächsten Tag zur Arbeit gehen und scharf sehen. Ebenso dürfen Sie direkt am nächsten Tag Sport treiben oder schwimmen gehen.

Bei der ReLEx smile sollten Sie wissen, dass die Sehschärfe nach der Operation etwas langsamer ansteigt. Sie dürfen ab dem 1. Tag nach der Operation alles tun, was Sie möchten, aber Sie werden noch Sehschwankungen haben. Langfristig gilt die ReLEx smile als stabilstes Verfahren.

Bei PRK/LASEK nehmen Sie sich idealerweise 5-7 Tage frei und legen in dieser Zeit auch eine Sport- und Schwimmpause ein. Wenn Sie Donnerstags gelasert werden, sollten Sie jedoch Montag wieder (eingeschränkt) arbeiten können.

Bei allen refraktiven Linsen-Operationen dürfen Sie ca. 2 Wochen lang nicht schwimmen gehen, dürfen nicht am Auge reiben und sollten keinen Sport treiben. Es spricht nichts dagegen, direkt am Tag nach der Operation des zweiten Auges arbeiten zu gehen, solange die Arbeit nicht in staubigen Bereichen stattfindet.

  • Bei Profisportlern bestimmen wir die Trainingspause in Absprache mit dem Trainer und Mannschaftsarzt. Sprechen Sie uns an.
  • Make-up: Bei der ReLEx smile dürfen Sie sich direkt am Tag nach der Operation wieder schminken, bei allen anderen Methoden empfehlen wir eine Woche Pause.
  • Saunieren sollten Sie generell erst nach ca. 7-10 Tagen nach einer Augen-Operation.
  • Auto fahren: Wenn Sie bei der Nachkontrolle eine ausreichende Sehleistung ereichen, bekommen Sie eine Bescheinigung zur Vorlage bei der Führerscheinstelle ausgehändigt. In der Regel ist die Teilnahme am Strassenverkehr bei der LASIK und oft auch bei der ReLEx smile und den Linsen-Operationen bereits am 1. Tag nach der Operation möglich, bei der PRK/LASEK spätestens nach ca. 5-7 Tagen.

 

Eine Krankmeldung aufgrund refraktiven Augenlasers oder refraktiver Linsen-Operationen darf nicht ausgestellt werden!

Wie lange dauert eine Augenlaserbehandlung?

Die Behandlungsdauer mit allen Vorbereitungen liegt insgesamt bei ca. 20 bis 30 Minuten. Die eigentliche Behandlung (Lasereinsatz und chirurgische Behandlung) am Auge dauert im Regelfall nur wenige Minuten. Ihre Begleitperson muss sich auf einen Aufenthalt Ihrerseits in unseren Räumen von ca. 60-90 Minuten einstellen.

Was passiert, wenn ich während der Behandlung mein Auge bewege?

Unser moderner Excimer-Laser verfügt über ein extrem schnelles Nacherfassungs-System für das Auge, das sogenannte „Eye-tracking“. Hier wird die Behandlungszone deutlich schneller wieder zentriert, als das Auge sich bewegen kann.

Unser moderner Femtosekundenlaser unterstützt das Auge beim Fixieren durch eine Kontaktglas-Optik, so dass in der Regel gar keine Bewegungen entstehen können. Daher gilt die Behandlung mit dem Femtosekundenlaser Visumax als sehr sanft, schonend und sicher.

Ist die Augenlaser-Operation schmerzhaft?

Durch lokal betäubende Augentropfen spürt man nur einen leichten Druck während der Operation. Auch nach der Behandlung tritt in der Regel maximal ein leichtes Fremdkörpergefühl, jedoch keine Schmerzen auf.

Nur bei einer PRK oder LASEK besteht für einige Tage regelmässig ein stärkeres Fremdkörpergefühl und das Auge ist stärker gereizt. Bei diesen Behandlungen sind ggf. schmerzstillende Augentropfen und Tabletten sinnvoll.

Da jede Augenlaser-Behandlung exakt zentriert erfolgen muss und Sie das Auge hierfür auf ein Fixationsobjekt gerichtet halten, wäre eine Vollnarkose unsinnig – und für die sicheren und schnellen Behandlungen unverhältnismässig.

Welche Komplikationen gibt es beim Augenlasern?

Die Wahrscheinlichkeit, dass Komplikationen auftreten, ist bei allen Methoden sehr gering – dank der hohen Qualitäts- und Hygienestandards bei accuratis. Echte Komplikationen sind extrem selten. Um einen optimalen Heilungsprozess zu gewährleisten, ist es sehr wichtig, dass Sie die Nachuntersuchungen gewissenhaft wahrnehmen und sich genau an den Tropfenplan sowie die Anweisungen halten, die Sie von uns nach der Operation erhalten.

Bei allen Operationen kann gegebenenfalls problemlos eine Nachkorrektur („Feinschliff“) mittels PRK oder LASIK erfolgen.

Bei einer LASIK kann es selten Flap-bedingte Komplikationen geben (Schnittfehler, Fältchen im Flap, Verschieben des Flap, eingeschränktes Wiederanwachsen, Epitheleinwachsung, Reizzustand etc..). Diese Komplikationen sind in der Regel beherrschbar und führen nicht zu dauerhaften Problemen. Die mechanische Festigkeit der Hornhaut ist nach der Operation geringer, so dass es bei dünner Hornhaut in sehr seltenen Fällen zu einer Keratektasie (Vorwölbung der Hornhaut) kommen kann. Auch diese kann behandelt werden. Bei trockenen Augen müssen ggf. verlängert künstliche Tränen angewandt werden. Die Komplikationen liegen insgesamt deutlich unter 1% und damit in der Grössenordnung von Kontaktlinsen-Komplikationen.

Bei der LASEK/PRK wird kein Flap (Deckelchen) in die Hornhaut geschnitten, die Behandlung ist also sehr sicher. Der Heilverlauf nach der Operation allerdings ist weniger komfortabel. Es bestehen für einige Tage naturgemäss stärkeres Fremdkörpergefühl, gereizte Augen und eine herabgesetzte Sehschärfe. Dies sind vorübergehende Erscheinungen. Nach wenigen Wochen wird in der Regel dieselbe Sehqualität wie bei der LASIK erreicht. Bei der LASEK/PRK könnte es bei inadäquat hoher Korrektur bzw. inadäquaten Nachkontrollen zu -meist dezenten- Hornhauttrübungen kommen („Haze“). Dies vermeiden wir durch sorgfältige Auswahl der geeigneten Patienten und durch gewissenhafte Nachkontrollen. Bei diesem Verfahren kann es eher bei höheren Dioptrienwerten zu einer leichten Regression (Sehstärke bleibt nicht stabil) kommen.

Bei der ReLEx smile kann es etwa bei Sogverlust durch das sehr sanfte und schonende Kontaktglas oder durch Präparationsprobleme dazu kommen, dass die Operation in eine herkömmliche femto-LASIK umgewandelt werden muss, entweder sofort oder zweizeitig. Andere Komplikationen sind schwer vorstellbar. Diese Methode gilt daher als die fortschrittlichste, schonendste und sicherste Augenlaserkorrektur. Auch die langfristige Stabilität wird als extrem gut angesehen. Selbst beim „trockenen Auge“ ist die ReLEx smile gut durchzuführen, da die oberflächlichen Hornhautnerven intakt bleiben.

Die allgemeinen Begleiterscheinungen nach einer Augenlaserkorrektur – häufig insbesondere Sehschwankungen, Blendung und Fremdkörpergefühl-, die tatsächlich manchmal auftreten können, sind in der Regel nur kurzfristig, unbedenklich und behandelbar.

Sie können durch eine Augenlaser-Operation nicht erblinden !
Eine Augenlaser-Korrektur verändert in der Grössenordnung von einigen tausendstel Millimetern die Krümmung der Hornhaut zu einer für das jeweilige Auge möglichst idealen Form – und mehr nicht.

Wie stabil ist das Augenlasern?

Alle Augenlaser-Verfahren gelten als sehr stabil. Waren Ihre Brillenwerte vor der Operation stabil, wird die Sehstärke danach aller Voraussicht nach weiterhin absolut stabil bleiben. Hatte die Kurzsichtigkeit zuletzt noch zugenommen, wird die Stabilität geringer sein und im Laufe der Jahre möglicherweise eine leichte „Regression“ eintreten, d.h. Sie werden evtl. wieder in sehr geringem Ausmass fehlsichtiger werden (niemals wieder in dem Ausmass wie zuvor!).

Das bedeutet einfach ausgedrückt: Verantwortungsvoll durchgeführtes Augenlasern bewirkt weder eine Stabilisierung noch eine Destabilisierung der natürlichen Entwicklung.

Mit zunehmendem Lebensalter gilt das Auge als zunehmend stabiler hinsichtlich der Fehlsichtigkeit.

Die Korrektur der Kurzsichtigkeit und der Hornhautverkrümmung gelingt meist stabiler als die Korrektur der Weitsichtigkeit; Bei Weitsichtigkeit muss eher mit einer Regression gerechnet werden.

Die tieferen Augenlaser-Verfahren gelten als noch stabiler als die oberflächliche PRK/LASEK, insbesondere die ReLEx smile: hier findet sich in den vorliegenden 5-Jahres-Ergebnissen eine überzeugende Stabilität.

Augenlaserbehandlung – bis zu welchem Alter? Lohnt sich das bei mir noch? Was ist mit der Alterssichtigkeit?

Generell führen wir eine Laserbehandlung bis zum 45.-50. Lebensjahr durch. Bei voller Ausprägung der Alterssichtigkeit, spätestens ab ca. 50 Jahren, ist häufig die Korrektur mittels Einsetzen einer Multifokallinse sinnvoller. (Das Einsetzen multifokaler Linsen ist auch nach früherem Hornhaut-Lasereingriff möglich!)

Die Alterssichtigkeit kommt trotz einer Augenlaserbehandlung in jüngeren Jahren. Hierauf haben die Augenlaser-Verfahren keinen Einfluss, da diese nur die Hornhautkrümmung ändern. Natürlich kann ein Lasern dennoch sinnvoll sein, da ja danach nur noch für die Nähe eine (schwächere) Brille getragen werden muss.

Kann man nach einem Augenlasereingriff oder nach dem Einsetzen phaker Intraokularlinsen einen evtl. später auftretenden grauen Star (Katarakt) überhaupt noch operieren?

Die Behandlung mittels Augenlaser oder phaker Intraokularlinsen (phaker IOL) hat keinen Einfluss auf eventuell später auftretende Augenerkrankungen oder eine eventuelle spätere Operation des grauen Stars (Katarakt).

Für Augenlaser-Patienten gibt es spezielle präzise Berechnungsformeln, mit denen sich die Operation des grauen Stars (Katarakt) selbst viele Jahre nach einer Augenlaser-Behandlung durchführen lässt. Auch ein späteres Einsetzen von Multifokallinsen zur Behandlung der Alterssichtigkeit wird problemlos möglich sein.

Bei phaken IOLs werden diese im Falle einer Katarakt-Operation einfach während der Operation entfernt und die Katarakt-Operation dann regulär durchgeführt.