Katarakt-Operation mit Multifokallinsen bei getrübter Linse
(Katarakt/Cataract/“Grauer Star“)

Die Premiumlinsen-Lösung, um in verschiedenen Distanzen wieder gut zu sehen – und der dauerhafte Abschied von der teuren und hinderlichen Gleitsichtbrille (vgl. Mediathek).

Wir nennen diese Operation die „refraktive Katarakt-Operation“ – und diese sollte eigentlich zunehmend Standard werden. Die Lebensqualität nach einer solchen Operation mit Multifokallinsen ist doch in der Regel erheblich höher als nach der herkömmlichen Katarakt-Operation mit „Einstärkenlinse“.

Die refraktive Katarakt-Operation ist eine inzwischen gut etablierte, sicher funktionierende Methode: Die Besonderheit bei der Multifokallinsen-Implantation besteht im Einsetzen einer speziellen Intraokularlinse, die sowohl auf die Ferne als auch auf die Nähe eine gute Abbildung ermöglicht. Diese multifokalen Intraokularlinsen gibt es als bifokale oder trifokale Linsen („Premiumlinsen“)- übrigens mit fast 100% UV Schutz!
Auch eine Hornhautverkrümmung kann mit solchen bifokalen oder trifokalen Premiumlinsen korrigiert werden. Den grösstmöglichen Sehbereich decken hierbei die Trifokallinsen ab.

Multifokallinsen (Trifokallinsen) bei Katarakt OP (Grauer Star)
accuratis Ulm hat sich auf das Einsetzen solcher bifokalen und trifokalen Premiumlinsen spezialisiert und die behandelnden Ärzte haben eine sehr grosse Zahl dieser multifokalen Intraokularlinsen im Rahmen einer Katarakt-Operation implantiert (Bifokallinsen, Trifokallinsen).

Bei der Katarakt-Operation (Cataract/“Grauer Star“) wird die körpereigene getrübte und funktionslose Linse entfernt und an deren Stelle eine klare Kunstlinse eingesetzt (vgl. Mediathek). Diese kann zeitlebens verbleiben ohne eine Abstossungs- oder Unverträglichkeitsreaktion oder Materialeintrübung (der „Nachstar“ betrifft nur die Linsenkapsel und lässt sich problemlos weglasern). Die eingesetzten Linsen-Materialien sind seit Jahrzehnten erprobt.

Die Besonderheit bei bifokalen und trifokalen Intraokularlinsen („Premiumlinsen“) besteht darin, dass diese im Gegensatz zur herkömmlichen „Monofokallinse“ nicht nur auf eine Distanz scharf abbilden, sondern die jugendliche Tiefenschärfe annähernd simulieren: Sowohl für die Ferne, als auch für die Nähe wird optisch eine gute Abbildung erzeugt. Das Ziel einer Implantation von Bifokallinsen oder Trifokallinsen ist die grösstmögliche Brillenunabhängigkeit nach der Operation. Eine sehr fortschrittliche Entwicklung sind die „EDOF“-Linsen, welche mit einer speziellen Optik für eine enorme Tiefenschärfe sorgen und so ebenfalls ein gutes Sehen für Ferne und Nähe ermöglichen können: EDOF-Linsen. Die Linsenimplantation selbst erfolgt „minimal-invasiv“ mit einem nur ca. 2 mm grossen Schnitt, der sehr rasch zuheilt.

Bei den früher üblichen monofokalen Intraokularlinsen („Einstärkenlinsen“) war der Patient nach der Katarakt-Operation immer auf eine Sehhilfe angewiesen, in der Regel auf eine Gleitsichtbrille.
Eine nach einer refraktiven Katarakt-Operation mit Multifokallinse evtl. verbleibende Fehlsichtigkeit könnte gut mittels PRK oder LASIK-Augenlasern behandelt werden. Andererseits kann nach einer früheren LASIK-Operation eine Katarakt-Operation problemlos erfolgen. Hierfür gibt es spezielle Berechnungsformeln.

Details zu den bei uns eingesetzten multifokalen Intraokularlinsen (Bifokallinsen, Trifokallinsen) finden Sie hier:

Zeiss Meditec Oculentis ALCON Abbott

 

Liegt eine Katarakt (Cataract/“Grauer Star“) vor, so ist nur die spezielle multifokale Intraokularlinse als Premiumlinse/Sonderlinse vom Patienten selbst zu bezahlen. Die Augenoperation selbst ist eine Leistung der Krankenkasse.

Teure und hinderliche Gleitsichtbrillen sind nach einer refraktiven Katarakt-Operation mit einer bifokalen oder trifokalen Multifokallinse in der Regel auch im weiteren Verlauf nie mehr erforderlich.

Bei der Linsenimplantation von Bifokallinsen oder Trifokallinsen werden Sie persönlich von erfahrenen Chirurgen behandelt: in Ulm von Dr. med. Schmid, in den verschiedenen OP-Zentren der AugenAllianz Dillingen von Dres. med. Schmid und Lenz.